Eva Menasse: Alleinruhelage
Sonntag, 20. September 2026

Rezension
„Haus, ich verkaufe dich.“ Mit diesem radikalen, schmerzhaften und zugleich befreienden Satz beginnt ein Abschied, der weit über das bloße Verlassen von vier Wänden hinausgeht. Anhand eines Haus, und der Zeit, in der eine Autorin es besitzt, wird deutsch-deutsche Geschichte erklärt, eine Familiengeschichte erzählt und auch die Geschichte eines Hauses ausgebreitet.
Read MoreRezension: „Treppe aus Papier“ von Henrik Szántó
Sonntag, 21. Juni 2026

Ich interessiere mich sehr für Immobilien. Ich schaue mir unglaublich gerne Wohnungen und Häuser an, weiß meist ziemlich genau, was hier in der Umgebung gerade zu kaufen oder zu mieten ist. Häuser erzählen Geschichten – und genau diese Faszination überträgt sich bei mir auch auf Bücher. Romane, in denen Gebäude eine Rolle spielen oder sogar selbst zu Erzählern werden, ziehen mich magisch an.
Read MoreRezension: Hannah Heim – Hofsommer
Sonntag, 31. Mai 2026

Als ich die Ankündigung zu Hofsommer von Hannah Heim gesehen habe, war das Buch bereits erschienen – und ich wusste sofort: Das muss ich lesen.
Das Thema assistierter Suizid beschäftigt mich schon länger. Gerade weil es in Deutschland noch vergleichsweise neu und gesellschaftlich wie rechtlich viel diskutiert ist, wollte ich unbedingt ein aktuelleres Buch dazu lesen. Mein vorheriger Berührungspunkt war ein Roman, der in der Schweiz spielte – diesmal also ein Blick auf Deutschland.
Read MoreShelly Kupferberg: Stunden wie Tage
Mittwoch, 13. Mai 2026

2 Blogger – 1 Buch
Auf der Buchmesse im März diesen Jahres konnten Silvia und Astrid endlich mal wieder gemeinsam durch die ganzen neuen Bücher stöbern. Astrid freute sich sowieso schon auf das Buch von Shelly Kupferberg, obwohl sie ihren ersten Roman Isidor bisher gar nicht gelesen hat. Aber auf einer der ersten Messen, die sie besucht hat, hat sie Shelly Kupferberg als Journalistin und Moderatorin kennengelernt. Damals moderierte Shelly für eine Buchvorstellung von Lissi Doron. Seitdem war Astrid sehr beeindruckt.
Wir durften die Autorin bei einer Blogger Veranstaltung von Diogenes mit vielen anderen BloggerInnen erleben. Shelly Kupferberg stellte uns ihren neuen Roman „Stunden die Tage“ persönlich vor. Und da ist es ja immer gut, wenn Autorinnen und Autoren extrovertiert sind und die eigene Begeisterung für ihr Buch auf andere übertragen können. Dieses ist Shelly Kupferberg hervorragend gelungen.
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